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Leuchtdioden (LED)
Die ausführliche Bezeichnung für Leuchtdioden ist Lumineszenzdioden, abgekürzt LED (light emtting diode). Sie sind Halbleiterbauteile, die bei Stromfluss in Durchlassrichtung elektromagnetische Wellen, in Form von Licht, Infrarotstrahlen oder Ultraviolettstrahlen aussenden. Die Wellenlänge ist abhängig vom Halbleitermaterial. Leuchtdioden können, je nach Ausführung gelbes, rotes, grünes oder blaues Licht ausstrahlen, sowie nicht sichtbare elektromagnetische Wellen. Das Schaltzeichen einer Leuchtdiode besteht aus dem Schaltzeichen der Diode und zwei Pfeilen, die von der Diode wegweisen. Bei Kraftfahrzeugen werden LEDs mit einem Vorwiderstand Rv betrieben, da die Betriebsspannung je nach Farbe ihres Lichts zwischen 1,3V und 2,8V liegt. Leuchtdioden werden im Kraftfahrzeug als Kontrolllampen, z.B. Lampen oder Leuchten für das Fernlicht oder die Nebelschlussleuchte, die Blinker oder Bremslicht verwendet.
Vorteile von Leuchtdioden
Die Vorteile einer LED sind die lange Haltbarkeit, der geringe Stromverbrauch, die geringe Größe, eine hohe mechanische Festigkeit und die hohe Betriebssicherheit.
Anders als bei Glühlampen strahlen Leuchtdioden im Betrieb nur geringe Wärme ab. Sie geben Licht in einem begrenzten Spektralbereich ab. Das Licht ist nahezu monochrom.
LEDs sind gegen Schläge und Erschütterungen deutlich unempfindlicher, da sie keinen Hohlkörper besitzen, der implodieren kann. Die Lebensdauer der Dioden hängt von dem jeweiligen Halbleitermaterial und den Betriebsbedienungen in der Umgebung ab. Üblicherweise fallen Leuchtdioden nicht plötzlich aus, sondern werden nach und nach schwächer.