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Lexikon > Teil 25Die GasfederungDie Gasfederung arbeitet nach ähnlichem Prinzip wie die Luftfederung. Es wird Stickstoff verwendet, der in konstanter Menge in einem Federelement verdichtet ist. Das Federelement ist ein kugelförmiger Druckbehälter, dessen Innenraum durch eine Membrane in einen Gasraum und einen Hydraulikraum getrennt ist. Der Niveauausgleich erfolgt über eine Flüssigkeitssäule im hydropneumatischen Federelement. Deshalb benötigt dieses Federungssystem statt einer Druckluftanlage eine Hydraulikanlage. Sie besteht aus der Hochdruckpumpe, einem Vorratsbehälter und einem Druckspeicher. Gesonderte Schwingungsdämpfer werden nicht benötigt, da in den Federelementen zwischen dem Ölraum in der Druckspeicherkugel und dem Zylinder Drosselventile für die Druckrichtung und Zugrichtung eingebaut sind. Das Fahrzeugniveau wird über Niveauregelventile eingestellt, die über ein Gestänge mit der Achse in Verbindung stehen. Die Niveauregelventile können auch manuell von Hand betätigt werden.Eigenschaften der GasfederungBei Zuladung wird die Gasmenge im Federelement über die Kolbenstange, den Kolben und das Hydrauliköl verdichtet und der Druck erhöht sich. Die Federungshärte nimmt zu. Somit auch die Eigenfrequenz der Karosserie.Ein Nachteil der Gasfederung im Vergleich zur Luftfederung ist, dass bei Zuladung die Eigenfrequenz zunimmt. Der Niveauausgleich bei Gasfederungen erfolgt durch Zufuhr bzw. Rückfluss von Hydrauliköl. Die Vorteile einer Gasfederung sind ähnlich zur Luftfederung eine gleichbleibende Scheinwerferhöhe des Fahrzeugs bei Beladung, gleich große Federwege und nur geringe Änderungen des Fahrkomforts.
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