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Lexikon > Teil 39KondensatorEin Kondensator hat die Aufgabe, elektrische Energie zu speichern und wieder abzugeben. Er besteht aus zwei gegenüberliegenden Platten, die voneinander elektrisch isoliert sind. Als Bauart wird ein Kondensator meist so gestaltet, dass, um Platz zu sparen, die Platten bzw. Folien aufgewickelt werden und in nur einem Gehäuse untergebracht werden, was häufig den zweiten Anschluss darstellt.Im geladenen Zustand besteht zwischen den Platten des Kondensators eine elektrische Spannung. In diesem elektrischen Feld wird elektrische Energie gespeichert. Im entladenen Zustand besteht zwischen den beiden Platten keine Spannung. Der Entladestrom ist dem Ladestrom entgegengerichtet, was durch einen Strommesser in der Schaltung nachgewiesen werden kann. Ein Kondensator kann, entsprechend seiner Eigenschaft unterschiedliche Mengen an elektrischer Energie speichern. Die Speicherfähigkeit ist von der Größe und der Bauart abhängig. Beispielsweise haben Elektrolytkondensatoren, die relativ klein gebaut sind, dennoch eine große Kapazität. Die Speicherfähigkeit wird als elektrische Kapazität bezeichnet. Sie wird in Farad gemessen, nach dem englischen Physiker Michael Faraday. Die Kapazität hat das Formelzeichen C und das Einheitszeichen F. Kondensatoren können parallel oder in Reihe geschaltet werden. Sie sind in einer elektrischen Schaltung als Parallelschaltung miteinander verbunden, wenn dieselbe Spannung an allen Bauteilen anliegt. In diesem Fall addieren sich die Kapazitäten der einzelnen Bauteile zur Gesamtkapazität. Bei einer Reihenschaltung fließt durch zwei oder mehr Kondensatoren derselbe elektrische Strom. Somit addiert sich der Kehrwert der einzelnen Kapazitäten (Kondensator) zum Kehrwert der Gesamtkapazität.
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