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Lexikon > Teil 4AirbagEin Airbag zählt zu den Sicherheitssystemen eines Fahrzeugs und ist Teil des Insassenrückhaltesystems. Er bläst sich bei einem Unfall auf und dämpft den Aufprall der Insassen auf Fahrzeugteile.Es gibt Frontairbags und Seitenairbags. Für Fahrer und Beifahrer gehören beide Airbags mittlerweile zur Standardausstattung von neuen Pkws. Des weiteren gibt es Kopfairbags und Seitenairbags für die zweite Sitzreihe. Für den Beifahrersitz lässt sich der Airbag in vielen Fahrzeugen deaktivieren, da er für Babys in Kindersitzen auf dem Beifahrersitz eine Gefahr darstellen. Wird ein bestimmter Verzögerungswert des Fahrzeugs bei einem Aufprall überschritten, erfolgt eine elektronische Auslösung durch ein Steuergerät. Die erforderlichen Informationen über die Verzögerung liefern Sensoren. Der Airbag wird beim Aufprall innerhalb von 0,026 Sekunden entfaltet. Der Luftsack soll gefährliche Nickbewegungen des Kopfes begrenzen und den Oberkörper abstützen. Neben dem Airbag dient der Sicherheitsgurt als weiteres wirkungsvolles Rückhaltesystem. Elektronische Gurtstraffer erhöhen die Wirksamkeit der Sicherheitsgurte. Beim Aufprall auf ein Hindernis wird elektrisch eine Treibladung gezündet, die letztendlich dazu führt, dass der Gurt gestrafft wird. Da sich der Gurt innerhalb von 0,012 Sekunden straft, wird der Insasse im Sitz gehalten. Die Effektivität des Rückhaltesystems wird deutlich dadurch gesteigert, dass Sicherheitsgurt und Airbag aufeinander abgestimmt sind. Somit wird eine optimale Rückhaltewirkung erreicht. Ein Airbag erreicht seinen volle Wirkung erst bei Abstimmung auf das Fahrzeug und das eingebaute Gurtsystems.
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