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Lexikon > Teil 10BremsbackenBei einer Backenbremse wird ein drehender Zylinder von außen durch angedrückte Bremsbacken, die fest stehen gebremst. Bremsbacken haben einen T-förmigen Querschnitt und sind sehr formstabil.Aus technischen Gründen wird die Bremstrommel von zwei gegenüberliegenden Bremsklötzen angepresst. Dadurch wird die Welle, auf der die Bremsscheibe angebracht ist, nicht durch ungünstige Biegemomente belastet. Bremsbacken werden aus Stahlblechen zusammengeschweißt oder aus Leichtmetalllegierungen, Stahlguss oder Temperguss gegossen. Die Bremsbeläge werden geklebt oder genietet. Geklebte Beläge haben den Nachteil, dass sie zusammen mit den Bremsbacken ausgetauscht werden müssen. Die Beläge müssen hohen Temperaturen standhalten. Daher bestehen sie aus wärmebeständigen Werkstoffen wie Schiefer, Grafit oder Metallpulver in Verbindung mit Kunstharzbindestoffen. Um die Wärmeleitung zusätzlich zu erhöhen, sind Metallgeflechte aus Kupferlegierungen oder Zinklegierungen eingearbeitet. Die Bremstrommel und der Bremsbelag stellen eine Reibpaarung dar. Bei zu geringen Reibungszahlen ist die Bremswirkung gering, zu hohe Reibungszahlen erhöhen dagegen den Verschleiß. Wartung von BremsbackenBremsbacken müssen verschleißbedingt von Zeit zu Zeit nachgestellt werden, da sich sonst der Abstand zwischen Bremstrommel und Bremsbelag vergrößert und die Wirkung der Bremse nachlässt. Durch das Nachstellen der Bremsbacken wird der Abstand und der Rückstellweg manuell wieder verringert.
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