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Bremszylinder
Ein Bremszylinder besteht aus einem zylindrischen Körper, in dem sich ein Kolben befindet. In einem Bremszylinder wird der durch das Bremsventil verursachte Druck in Form von Druckluft oder Bremsflüssigkeit in eine Kolbenstangenkraft umgewandelt. Er ist Teil einer Druckluftbremse oder einer hydraulischen Bremse. Die am Kolben befestigte Kolbenstange überträgt die Bremskräfte auf das Bremsgestänge. Federn bewirken, dass der Kolben des Bremszylinders wieder in die Endlage gedrückt wird und das Bremsgestänge zurückgezogen wird. Dadurch können sich die Bremsen wieder lösen.
Ausführungen von Bremszylindern:
Entsprechend der Ausführung der Bremsanlage und des Fahrzeugs werden verschiedene Arten von Bremszylindern unterschieden. Es gibt einen Hauptzylinder, der auf die Hydraulik oder die Pneumatik Druck ausübt. Zudem gibt es zum Beispiel bei Trommelbremsen sogenannte Radbremszylinder. Diese übertragen den durch den Hauptbremszylinder aufgebauten Druck im Bremssystem auf die Bremsscheiben.
Der Bremszylinder ist auf der einen Seite mit dem Übertragungsmedium (Druckluft oder Bremsflüssigkeit) und auf der anderen Seite mit dem Bremsgestänge oder direkt mit den Bremsklötzen bzw. dem Bremssattel von Scheibenbremsen verbunden. Die technische Gestaltung eines Bremszylinders mit einem innenliegendem Kolben wir auf Grund technischer Gegebenheiten und Gründen der Dichtigkeit gewählt.