Ölwanne
Die Ölwanne ist ein Blechgehäuse unterhalb des
Kurbelgehäuses des Motors. Hier befindet sich das
Motoröl, das zur Schmierung eines
Viertaktmotors benötigt wird. In der Ölwanne sammelt sich das Öl, das im Ölkreislauf gerade nicht gebraucht wird. Um das Motoröl bei einem Ölwechsel nicht absaugen zu müssen, lässt es sich über die sogenannte Ölablassschraube im heißen Zustand einfach ablassen. Diese Schraube befindet sich in der Regel am untersten Punkt der Ölwanne.
Die richtige Füllmenge ist entscheidend:
Normale Pkw-Motoren haben ein durchschnittliches Fassungsvermögen von 2 bis 8 Litern. Ein äußerst wichtiges Kriterium in diesem Zusammenhang ist die korrekte Ölfüllmenge im Motor. Sowohl zu viel
Öl wie auch zu wenig
Öl kann entsprechend schädlich sein. Befindet sich zu wenig
Öl im Motor, steht keine ausreichende Menge zur Verfügung, die einen kontinuierlichen Schmierfilm gewährleisten kann.
Befindet sich dagegen zu viel
Öl im Motor, würde die
Kurbelwelle bei jeder Umdrehung ins Öl eintauchen, so dass mit der Zeit mikroskopisch kleine Luftblasen im Öl entstehen. Diese verschwinden, da sie sehr klein sind, nur sehr langsam wieder. Durch die große Hitze im Zylinder wachsen sie sogar noch weiter bis sie irgendwann platzen und ebenfalls Gefahr besteht, dass der
Schmierfilm reißt. Zudem hat schaumiges Öl deutlich schlechtere Fließeigenschaften und Schmierwirkung. Abhilfe kann beispielsweise ein schaumunterdrückendes Sportöl in der Ölwanne oder ein
Ölfilter schaffen, der den Schaum reduziert.
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