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Lexikon > Teil 79SicherungSicherungen dienen dem Schutz von Geräten und Leitungen bei zu hoher Stromstärke. Dabei wird durch die thermische Wirkung des Stroms die Sicherung selbst zerstört und der Stromkreis unterbrochen.Im Kraftfahrzeug werden überwiegend Schmelzsicherungen verwendet. Eine Sicherung besteht aus einem isolierendem Körper. Dieser nimmt zwei durch einen Schmelzleiter verbundene elektrische Kontakte oder Drahtanschlüsse auf. Wenn der Bemessungsstrom der Sicherung um ein gewisses Maß überschritten wird, wird der Schmelzleiter durch den Strom erwärmt und schmilzt. Dadurch wird die Sicherung zerstört und muss ausgetauscht werden. Bei klassischen Sicherungen geschieht dies durch einen dünnen Draht. Moderne Halbleitersicherungen funktionieren auf andere Weise und können wiederverwendet werden. Ein Schmelzleiter besteht aus Elektrolytkupfer oder Feinsilber. Er ist von Luft oder Quarzsand umgeben. Der Quarzsand löscht den Lichtbogen, der beim Unterbrechen des Bemessungsstroms entsteht. Während des Schmelzvorgangs durchläuft der Schmelzleiter die drei Aggregatzustände (fest, flüssig, gasförmig). Im gasförmigen Zustand entsteht ein Plasma, über das der Stromfluss erfolgt und es bildet sich ein Lichtbogen. Dadurch steigt der Widerstand im Inneren der Sicherung stark an. Der Lichtbogen kann nicht wieder hergestellt und gezündet werden. Der Lichtbogen verlischt und das zu schützende Objekt (Gerät, Leitung) ist von der Stromquelle getrennt. Sicherungen werden in einem Kfz beispielsweise für den Scheibenwischer, Blinker, das Radio oder für Navigationsgeräte verwendet.
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