![]() |
Lexikon > Teil 28GlühlampeAls Lichtquellen für Schweinwerfer werden im Kraftfahrzeug die Glühlampe, Halogenlampe, Leuchtdiode und Xenon –Lampe verwendet.Die Glühlampe ist eine künstliche Lichtquelle. Ein elektrischer Leiter (Draht, Glühwendel) wird durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt. Je höher die Stromstärke ist, desto größer ist die Lichtstärke. Der Leiter besteht aus Wolfram und ist in einem luftleeren Lampenkolben untergebracht. Dies erhöht die Haltbarkeit des Leiters. Eine Glühbirne besteht aus einem Befestigungssockel und einem Glaskolben, der den elektrischen Leiter luftdicht von der Außenumgebung isoliert. In der normalen Außenluft würde der Glühdraht wegen des Sauerstoffs und der hohen Betriebstemperaturen sofort verbrennen. Schutzgas in der GlühlampeIn früheren Glühlampen wurde der Glaskolben evakuiert. Heute werden Glühlampen mit einem Schutzgas gefüllt. Dadurch vereinfacht sich die Herstellung und die Sublimationsrate verringert sich. Durch die Verwendung von möglichst schweren Inertgasmolekülen lassen sich Wärmeverluste durch Wärmeleitung und Konvektion begrenzen. Für günstige Glühlampen werden Stickstoff-Argon-Gemische verwendet. Teuere Lampen dagegen enthalten Krypton oder Xenon.Ein Nachteil der Glühlampe ist, dass durch das Glühen der Glühwendel das Wolfram allmählich verdampft und sich als Schwärzung auf dem Lampenkolben absetzt. Des Weiteren ist der Energieverbrauch im Vergleich zur Lichtstärke relativ hoch. Aus diesen Gründen ist der Einsatz einer Glühlampe in Scheinwerfern nicht mehr zweckmäßig.
|
|