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Luftfilter
In Kraftfahrzeugen hat der Luftfilter die Aufgabe, die Motoren, Bauteile und den Innenraum vor Verunreinigungen wie z.B. Staub, Verbrennungsrückstände oder Abrieb zu schützen.
Das Ausfiltern fester Verunreinigungen aus strömenden Medien wie Luft, Öl, Kraftstoff oder Abgasen ist durch unterschiedliche Wirkprinzipien möglich:
Fliehkraftwirkung (Zentrifugalfilter),
Tiefenwirkung (Faserfilter),
Siebwirkung (Siebfilter),
Haftwirkung an klebrigen Flächen (Nassfilter)
Magnetwirkung (Magnetabschneider)
An Luftfilter werden folgende Anforderungen gestellt:
gute Filterwirkung
geringer Durchflusswiderstand
einfache Wartungsarbeiten und
geringe Baugröße
Für die Baugröße der Filter sind die folgenden Einflussgrößen von Bedeutung:
Mengendurchsatz,
Filterwirkung,
Verunreinigungsgrad des Mediums und
Standzeit des Luftfilters (Einsatzzeit, bis ein Filterwechsel erforderlich wird)
Die Filterwirkung wird dadurch erreicht, dass die Abmessung der Maschen kleiner ist als die Verunreinigungen (Siebwirkung). Verunreinigungen von außerhalb werden durch die Maschen des Siebfilters gedrückt. Verunreinigungen, welche größer als die Maschenweite sind, werden an der Sieboberfläche zurückgehalten.
Der Luftfilter hat die Aufgabe durch hohe Filterwirkung Verunreinigungen zurückzuhalten und durch entsprechende Gestaltung des Filtergehäuses die Ansauggeräusche zu dämpfen.
Ohne die Filterung der Ansaugluft würden die Verunreinigungen aus der Luft den Verschleiß im Motor stark erhöhen. Daher sind Luftfilter im Ansaugbereich der Motoren angeordnet.