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Stabilisator

Durch den Stabilistor wird das Kurvenverhalten eines Fahrzeugs verbessert, indem die seitliche Wankbewegung des Aufbaus vermindert wird.
Er besteht meist aus einem U-förmig gebogenen Rundstab von 10 bis 60 mm Durchmesser. Der mittlere Teil des „U“ wird quer am Aufbau drehbar in Gummilagern geführt. Die längsgerichteten Schenkel sind mit Gummilagern an der Radaufhängung der Vorderachse oder Hinterachse befestigt. Es gibt auch Fahrzeuge mit zwei Stabilisatoren.
Wird bei Kurvenfahrt ein Rad eingefedert, so wird über den Stabilisator die Ausfederbewegung auf der anderen Seite der Achse gemindert. Federt das Rad einer Achse ein, so federt durch den Stabilisator auch das andere Rad der Achse ein. Federn beide Räder gleichzeitig ein, so bleibt der Stabilisator unwirksam. Federt der Stabilisator einseitig bei Geradeausfahrt, z.B. durch Unebenheiten ein, so hat dies eine Bewegung des Fahrzeugs um die Längsachse zur Folge, die eine Einzelradaufhängung ursprünglich vermeiden sollte. Man nimmt daher für besseres Kurvenverhalten Komforteinbußen in Kauf.
Im Rennsport werden härteverstellbare Stabilisatoren genutzt, um des Eigenlenkverhalten des Fahrzeugs für die jeweilige Strecke zu optimieren. Wird ein Stabilisator härter eingestellt, bewirkt dies eine Verschiebung der Bodenhaftung zur anderen Achse. Durch verschiedene Stabilisatoreinstellungen lässt sich das Fahrverhalten beeinflussen. So lässt sich durch eine weichere Einstellung an der Hinterachse oder einer härteren Einstellung an der Vorderachse über den Stabilisator Übersteuern korrigieren.

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