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Lexikon > Teil 48KupplungEine Kupplung (techn.: Reibungskupplung) überträgt das Drehmoment des Motors durch Reibungskräfte auf die Getriebeeingangswelle. Die Kupplung ist zwischen der Kurbelwelle mit dem Schwungrad und der Getriebeeingangswelle angeordnet. Das Motordrehmoment wird über das Schwungrad, die Kupplungsdruckplatte und die Kupplungsscheibe auf die Getriebeeingangswelle übertragen.Die Anpresskraft (Normalkraft) für die Kupplungsscheibe wird durch senkrecht auf die Kupplungsdruckplatte wirkende Federkräfte erzeugt. Aufgaben einer Kupplung: Sie soll:
In Kraftfahrzeugen mit Wechselgetrieben werden zwischen Motor und Getriebe meist trennbare Kupplungen verwendet. Eine Kupplung ist so bemessen, dass sie das maximale Motordrehmoment mit 1,3 bis 2facher Sicherheit überträgt. 2fache Sicherheit bedeutet, dass ein doppelt so großes Drehmoment übertragen werden kann als der Motor bereitstellt. Es gibt folgende Arten von Kupplungen:
Das Prüfen einer Kupplung auf einwandfreies Kuppeln geschieht im Stand auf folgende Weise (Kupplung muss betriebswarm sein):
Bleibt die Drehzahl gleich oder erhöht sie sich, so wird das Motordrehmoment nicht mehr sicher übertragen. Falls erforderlich, ist das Kupplungsspiel nachzustellen bzw. die Kupplungsscheibe auszutauschen, wenn diese zu stark abgenutzt ist. Dieser Vorgang darf auf Grund der hohen Wärmebelastung höchstens zweimal hintereinander wiederholt werden. Kupplungen gehören zu den Verschleißteilen des Kraftfahrzeugs. Die Haltbarkeit einer Kupplung richtet sich nach der Fahrweise des Fahrers und den Einsatzbedingungen (z.B. Stadtverkehr).
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